Waschpulver zum Selbermachen

Selbst gemachtes Waschpulver hat sehr viele Vorteile

Ein eigenes Waschpulver herzustellen hat echt viele Vorteile. Hier findest du die für mich wichtigsten:

Keine dubiosen Inhaltsstoffe
Ganz einfach, du weißt, was du reinmischst. Keine nichtssagenden Inhaltsstoffe.

Verpackungsmüll vermeiden
Wenn du die Zutaten in großen Größen kaufst, vermeidest du sehr viel Verpackungsmüll. Zudem ist zum Beispiel Natron und Spülmaschinensalz nicht in Plastik, sondern Karton verpackt.

Duft genauso wie es dir beliebt
Ich finde der Duft von Wäsche ist schon sehr entscheidend. Er kann so viele Erinnerungen auslösen und einen auch sehr schnell in die Kindheit zurückbringen. Nichts geht darüber, wieder Wäsche zu haben, die riecht wie bei Mama im Haus 🙂 Ich selber nutze immer Lavendelöl. Das erinnert mich sehr an zahlreiche Urlaube in Südfrankreich.

Außerdem verleiht dein verwendeter Waschmittelduft deinem Zuhause einen einzigartigen Geruch, den die Menschen, die bei dir zu Gast sind, als erstes wahrnehmen.

Angepasst an deine Wasserhärten
Dadurch, dass du das Waschpulver selber herstellst, hast du natürlich auch die Zusammensetzung im Griff. Du kannst es je nach deiner Wasserhärte anpassen und so die beste Waschwirkung für dich herausfinden. Das dauert ein bisschen, lohnt sich aber, denn dadurch benötigst du viel weniger Waschpulver. Generell gilt: je härter das Wasser, desto mehr Waschsoda kannst du hinzugeben. Taste dich langsam heran. Wenn du nicht weißt, welchen Härtegrad das Wasser bei dir hat, kannst du beim lokalen Wasserversorger nachfragen.

Zutaten

Für das Waschpulver benötigst du:

  • 200 Gramm Kernseife
  • 300 Gramm Natron
  • 300 Gramm (Wasch-)Soda
  • 200 Gramm Spülmaschinensalz
  • Ätherische Öle als Duft (Ich verwende am liebsten Lavendel, da es mich an etliche Urlaube in Frankreich erinnert)

Drei einfache Schritte zum Waschpulver

Das Waschpulver herzustellen ist denkbar einfach:

  1. Reibe die Kernseife mit einer feinen Reibe.
  2. Gib die Kernseife und alle anderen Zutaten in ein ausreichend großes Glas.
  3. Verrühre die Zutaten gut mit einem großen Löffel.

Benutze auf jeden Fall ein Glas mit möglichst dichtem Verschluss. Die Zutaten ziehen Wasser. Wenn sie daher feucht werden, verklumpen sie und fangen an miteinander zu reagieren. Das möchtest du natürlich erst während dem Waschen.

So verwendest du das Waschpulver

Für den Waschgang gibst du einfach 1 Esslöffel vom Pulver in die Waschmaschine. Am besten du schüttest das Pulver nicht aus dem Glas, sondern nimmst ein Löffel zum portionieren. Beim Schütten kann es passieren, dass mehr gröbere Kernseifenraspel herausgeschüttet werden und sich dadurch die Waschwirkung ändert. Achte zudem darauf einen trockenen Löffel zu nehmen, sonst bleibt alles hängen und klumpt (Alles schon mal passiert 😉 )

Wenn du eine große Waschmaschine hast, beziehungsweise die Maschine sehr voll machst oder stark verschmutzte Wäsche waschen willst, kannst du das Waschpulver höher dosieren. Nimm dazu einen halben oder ganzen Esslöffel mehr.

Tipp für weiße Wäsche

Wenn du weiße Wäsche erstrahlen lassen möchtest, kannst du noch etwas Zitronensäure hinzugeben. Zitronensäure wirkt bleichend. Ich erstelle mir meistens zwei unterschiedliche Behälter von Waschmittel. Für das Weißwaschmittel gibst du zu den oben genannten Mengen einfach 100 Gramm Zitronensäure zu.

Wenn du kein eigenes Weißwaschmittel herstellen möchtest, kannst du auch circa einen halben Teelöffel direkt in das Waschpulverfach hinzugeben.

Viel Spaß mit deinem neuen, nachhaltigen Waschpulver. Hinterlasse uns gerne deine Erfahrungen und Fragen in den Kommentaren. Wir sind gespannt!

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