Energiesparen – leicht gemacht

Energiesparen kann so einfach sein. Passend zum Energiespartag möchten wir dir 10 Tipps an die Hand geben, mit denen du sofort Energie sparen kannst.

1. Abschaltbare Mehrfachsteckdosen

Abschaltbare Mehrfachsteckdosen – nicht gerade ein innovativer Tipp. Aber sind wir doch mal ehrlich, wer zieht das denn richtig durch? Wohl die wenigsten.
Dabei ist das doch eine total simple und zudem auch effektive Möglichkeit Strom zu sparen. Im Jahr kannst du so deinen CO2-Ausstoß um 100 Kilogramm herunterschrauben. Also ich werde nun endlich die abschaltbaren Mehrfachsteckdosen auch konsequent benutzen. Wie schaut es bei dir aus?

2. Zu jedem Topf ein Deckel

Zu jedem Topf ein Deckel, nicht nur in der Liebe. Ich erwische mich öfter, dass ich beim Aufwärmen oder Kochen mal wieder keinen Deckel benutzt habe. Dabei hat das eigentlich nur Vorteile. Man kann besser kontrollieren, wie viel Feuchtigkeit dem Gericht entzogen werden soll, das Erhitzen geht viel schneller und somit kann schließlich auch Energie gespart werden. Bei dreimal Kochen in der Woche kannst du sogar circa 46 Kilogramm CO2 einsparen.
Zu jedem Topf ein Deckel – auch geeignet für Singles.

3. Restwärme nutzen

Der nächste Tipp betrifft auch das Kochen. Wenn du den vorherigen Tipp anwendest, ist das schonmal ziemlich gut, aber hier kann noch mehr Energie gespart werden. Nutze hierfür einfach die Restwärme des Herds oder Ofens. Meistens reicht es, wenn man den Herd nur anfangs auf hoher Stufe betreibt und später die Hitze runterdreht. Gegen Ende des Kochens kann der Herd auch schon ausgeschaltet und mit der Restwärme noch weiter gekocht werden. Ein wirklich energiesparender und fast schon heißer Tipp.

4. Keine warme Speisen im Kühlschrank

Nach dem Kochen fällt dir vielleicht auf, dass es doch etwas zu viel geworden ist. Kein Problem, du kannst es ja in den Kühlschrank stellen. Also schnell in eine Box packen und ab in den Kühlschrank.
So sollten wir das natürlich nicht machen. Hier kann viel Energie gespart werden, wenn man das Essen erst einmal auskühlen lässt und anschließend in den Kühlschrank stellt, denn der müsste das heiße Gericht ja nur unnötig stärker abkühlen.

5. Tipps zum Geschirrspüler

Nach dem Essen muss noch das Geschirr gesäubert werden.

Nach einer Studie des Umweltbundesamtes wird beim Handspülen rund dreimal mehr Wasser benötigt als bei einem effizienten Geschirrspüler. Doch nun sollst du natürlich nicht gleich losstürmen und dir das neueste Modell kaufen. Besser solltest du nach gebrauchten Varianten Ausschau halten. Wenn du schon einen Geschirrspüler besitzt, solltest du darauf achten diesen nicht halb leer laufen zu lassen. Moderne Geschirrspüler wiegen zwar den Inhalt und reduzieren dann die Wassermenge, aber energetisch betrachtet macht nur die volle Spülmaschine Sinn. Du brauchst das Geschirr vorher auch nicht zu spülen, das ist wie, wenn man bevor die Putzkraft kommt die Fenster putzt 😉

6. Waschmaschine voll beladen

Nicht nur der Geschirrspüler sollte voll gepackt werden, das gleiche gilt auch für die Waschmaschine. Hier kannst du einiges an Energie sparen und obendrein sparst du dir auch noch ein paar Waschvorgänge. Nach dem Bundesamt für Wirtschaft und Energie sparst du bei zwei Waschgängen pro Woche 43 Kilogramm CO2 im Jahr.

7. Die gute alte Wäscheleine

Früher war alles besser…
Nein, jetzt mal im ernst. Wer hier die Oldschool-Schiene fährt, kann sehr viel Energie sparen. Gerade im Sommer ist die Kleidung in der Sonne auch super schnell trocken. Warum solltest du dir also nicht den Strom und das Gebrumme sparen?

8. Nutze Energiesparlampen

Energiesparlampen brauchen im Gegensatz zu herkömmlichen Standardglühbirnen lediglich ein Viertel der Leistung bei gleich viel Lumen. Wenn die Helligkeit also dieselbe ist, warum dann nicht Strom sparen?

9. Im Sommer: Keine Klimaanlage

Natürlich ist es angenehm an einem heißen Sommertag mal in einer kühleren Umgebung entspannen zu können und den Körper herunter zu kühlen. Doch das muss nicht immer mit der Klimaanlage sein. Eigentlich kühlt es in der Nacht sowieso immer ab, auf dem Land noch stärker als in der Stadt, sodass es reicht, wenn man nach dem Aufstehen alle Fenster für 15 Minuten aufreißt und kurz durchlüftet. Schließt man jetzt die Fenster und macht die Rollläden herunter, hat man auch tagsüber eine angenehme Zimmertemperatur.

10. Im Winter: Stoßlüften

Um das Lüften dreht sich auch der nächste Tipp. Du kannst kinderleicht Energie sparen, indem du das regelmäßige Stoßlüften verinnerlichst und dafür auf gekippte Fenster verzichtest. Im Winter solltest du mindestens zweimal täglich für 5 Minuten Stoßlüften. Das Energie-Portal geht pro gekipptem Fenster von ungefähr 0,8 Kilowattstunden aus. Wenn man ein Fenster also einen halben Tag gekippt lässt, verbraucht man einen Liter Dieselöl! Das lässt sich doch super easy einsparen, oder?

Quelle und weiterführender Link:
https://www.deutschland-machts-effizient.de/KAENEF/Redaktion/DE/Standardartikel/Dossier/a-energiesparen-im-haushalt.html

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